VDI 3478 Blatt-2 E 2025-11 生物废气净化 生物滴滤器

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潇湘夜雨 2026-08-28 10 1.81MB 52 页 24星币
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ICS 13.040.40 VDI-RICHTLINIEN November 202
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VEREIN
DEUTSCHER
INGENIEURE
Biologische Abgas-/Abluftreinigung
Biotricklingfilter
VDI 3478
Blatt 2
Entwurf
Biological waste gas purification –
Biotrickling filters
Einsprüche bis 2026-02-28
vorzugsweise über das VDI-Richtlinien-Einspruchsportal
http://www.vdi.de/3478-2
in Papierform an
VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft
Fachbereich Umweltschutztechnik
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) – Normenausschuss
Fachbereich Umweltschutztechnik
VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft, Band 6: Abgasreinigung – Staubtechnik
VDI-Handbuch Biotechnologie
Frühere Ausgabe: 04.2008
Inhalt Seite Inhalt Seite
Vorbemerkung ................................................. 2
Einleitung ......................................................... 2
1 Anwendungsbereich ................................. 3
2 Begriffe ...................................................... 3
3 Formelzeichen und Indizes ...................... 6
4 Verfahrenstechnische und
mikrobiologische Grundlagen ................. 6
4.1 Verfahrensprinzip .............................. 6
4.2 Stoffübergang ..................................... 8
4.3 Biologischer Abbau und Kinetik ........ 9
4.4 Mikrobiologische Grundlagen ......... 10
4.5 Kreislaufflüssigkeit und Nährstoffe . 14
4.6 Anwendbarkeit des Verfahrens ........ 14
5 Kriterien für Auslegung und
Konstruktion ............................................ 15
5.1 Auslegungskriterien ......................... 15
5.2 Hinweise zur Auslegung .................. 17
5.3 Konstruktive Ausführung ................. 19
5.4 Kombination mit anderen
Abgasreinigungsverfahren ............... 22
5.5 Schutzvorschriften ........................... 22
6 Messen und Bewerten der
Emissionen (Luftverunreinigungen)......... 23
6.1 Allgemeines.....................................23
6.2 Anlagenspezifische Besonderheiten 23
6.3 Beurteilung von
Emissionsmessungen ....................... 24
6.4 Messungen in der Flüssigphase ....... 25
6.5 Laufende Betriebsüberwachung ...... 25
7 Betrieb, Wartung und Instandhaltung ... 26
7.1 Allgemeines ..................................... 26
7.2 Inbetriebnahme und Übergabe ......... 26
7.3 Betriebsanleitung ............................. 26
7.4 Hinweise zum Betrieb ...................... 26
7.5 Betriebsüberwachung, Wartung und
Instandhaltung ................................. 31
8 Anlagen in der Praxis ............................. 34
Anhang A Interpretation von
olfaktometrischen Daten ............ 35
Anhang B Bioaerosole ................................ 39
Anhang C Beispiel für Biotricklingfilter
in der Tierhaltung ....................... 40
Anhang D Beispiele für Verfahrens-
kombinationen aus weiter-
führenden Oxidationsprozessen
und Biotricklingverfahren .......... 44
Schrifttum ...................................................... 47
– 2 – VDI 3478 Blatt 2 Entwurf
Vorbemerkung
Der Inhalt dieser Richtlinie ist entstanden unter Be-
achtung der Vorgaben und Empfehlungen der
Richtlinie VDI 1000.
An der Erarbeitung dieser Richtlinie waren beteiligt:
Dipl.-Ing. Claus Bogenrieder, Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. habil. Daniel Dobslaw, Stuttgart
Prof. Dr. rer. nat. habil. Karl-Heinrich Engesser,
Stuttgart
Dr.-Ing. Ralf Forkmann, Werder
Dipl.-Ing. Ulrich Gromke, Dessau-Roßlau
Dr. Jochen Hahne, Braunschweig (stellvertretender
Vorsitzender)
Dipl.-Ing. (FH) Michael Müller, Hürth
Dipl.-Ing. Thomas Pfliegensdörfer, Viernheim
Dr.-Ing. Martin Reiser, Stuttgart
Robert Rieth, Königsbrunn
Prof. Dr.-Ing. Franjo Sabo, Stuttgart (Vorsitzender)
Dipl.-Ing. Heino Schulze, Hamburg
Dipl.-Ing. Benjamin Wiechmann, Frankfurt
Allen, die ehrenamtlich an der Erarbeitung dieser
Richtlinie mitgewirkt haben, sei gedankt.
Eine Liste der aktuell verfügbaren und in Bearbei-
tung befindlichen Blätter dieser Richtlinienreihe so-
wie gegebenenfalls zusätzliche Informationen sind
im Internet abrufbar unter www.vdi.de/3478.
Einleitung
Biologische Abgasreinigungsverfahren sind Ver-
fahren, die üblicherweise bei Umgebungstempera-
tur und -druck ablaufen, auf Zufuhr fossiler Ener-
gieträger verzichten können und deren Reststoffe in
der Regel problemlos entsorgt oder verwertet wer-
den können [1]. Darum sind biologische Abgasrei-
nigungsverfahren in der Regel kosteneffizient im
Hinblick auf Investitions- wie auf Betriebskosten.
Sowohl durch den Verzicht auf fossile Stützenergie
als auch durch den Einsatz biologischer Prozesse
zur Behandlung von Abluftschadstoffen weisen bi-
ologische Abgasreinigungsverfahren eine günstige
Klimagasbilanz auf und stellen einen wichtigen
Schritt zur Umsetzung der Sustainable Develop-
ment Goals (SDG) der Weltgesundheitsorganisa-
tion (WHO) dar.
Ein Verfahren zur Abgasreinigung mittels Biotrick-
lingfilter wurde in den 1930er-Jahren zum Patent
angemeldet, das zu Beginn der 1940er-Jahre erteilt
wurde [2]. Allein im deutschsprachigen Raum be-
finden sich im Bereich der Tierhaltung mehr als 500
Biotricklingfilter im Betrieb, mit einem Zubau von
etwa 30 Anlagen pro Jahr [3].
Die Richtlinie gibt einen Überblick über die Lö-
sungsmöglichkeiten und über die zugehörigen, für
eine sachgerechte Auslegung notwendigen Grund-
lagen und Bewertungskriterien.
Die in der Richtlinie gegebenen Verfahrensbeschrei-
bungen sind Anwendungsbeispiele von Anlagen, die
zum Teil auch als Pilotanlagen betrieben werden. Mit
Ausnahme der Geruchsstoffkonzentration beziehen
sich alle Volumenangaben für Gase in dieser Richtli-
nie auf den Normzustand (273,15 K, 1013 mbar)
nach Abzug des Wasserdampfanteils. Abweichend
hiervon wird die Geruchsstoffkonzentration bei
293,15 K und 1013 mbar in feuchter Luft bestimmt.
Auf weitere Ausnahmen wird besonders hingewie-
sen.
Biotricklingfilter sind neben
den physikalischen und chemischen Absorpti-
onsverfahren,
den physikalischen und chemischen Adsorpti-
onsverfahren,
den rekuperativen und regenerativen thermi-
schen Verbrennungsverfahren,
den rekuperativen und regenerativen katalyti-
schen Oxidationsverfahren,
den thermischen und katalytischen Reduktions-
verfahren,
den UV- und nicht thermischen Plasmaverfah-
ren,
den Kondensationsverfahren und
der biologischen Abgasreinigung durch Biofilter
oder Biowäscher sowie
den Kombinationen genannter Verfahren
ein bedeutsamer Bestandteil der Techniken zur
Minderung gas- und dampfförmiger Emissionen
[4 bis 10].
Falls an einem Standort mehrere Abgasströme aus
verschiedenen Quellen mit quantitativ und qualita-
tiv unterschiedlichen Schadstoffbelastungen auftre-
ten, kann es sinnvoll sein, eine quellenspezifische
Reinigung mit dem jeweils am besten geeigneten
physikalischen, chemischen oder biologischen Ver-
fahren vorzusehen, siehe VDI 3676, VDI 3677
Entwurf VDI 3478 Blatt 2 – 3 –
Blatt 1, VDI 3678 Blatt 1, VDI 3679 Blatt 1 und [8,
11 bis 13].
Der Biotricklingfilter stellt ein einstufiges Verfah-
ren dar, bestehend aus einer Absorberkolonne mit
wahlweise ungeordneten Schüttungen oder struktu-
rierten Packungen als Trägermaterialien für den
Aufwuchs aerober Mikroorganismen sowie der zu-
gehörigen Wassertechnik mit Kreislaufpumpe, Do-
siereinheiten, Messtechnik und Steuerungstechnik.
Die Vorgänge der Schadstoffabsorption, des Schad-
stofftransports in der wässrigen Phase in den Bio-
film sowie weiter in die einzelnen Zellen, der
Schadstoffumsatz sowie der Abtransport gasförmi-
ger oder slicher Abbauprodukte wie auch auftre-
tender Reaktionswärme findet in wenigen Sekunden
statt. Für die Anwendung von Biotricklingfiltern
müssen die Abgasbestandteile hinreichend wasser-
löslich und aerob mikrobiologisch abbaubar sein
[10, 14 bis 19].
Zwischen Biowäschern (siehe VDI 3478 Blatt 1)
und Biotricklingfilter gibt es vielfältige Mischfor-
men. Beide Verfahren beruhen auf der stofflichen
Umsetzung von Luftverunreinigungen mittels über-
wiegend aerober Mikroorganismen, die entweder in
der Flüssigphase (Biowäscher) oder als Biofilm
(Biotricklingfilter) vorliegen [20 bis 26].
1 Anwendungsbereich
Diese Richtlinie Blatt 2 behandelt die Konditionie-
rung und biologische Behandlung von Abgasströ-
men, die durch gasförmige und/oder partikelförmige
feste und flüssige luftfremde Stoffe verunreinigt sind,
mithilfe von Biotricklingfilterverfahren. Bei den
vielfältigen Einsatzgebieten steht die Minderung or-
ganischer und geruchsintensiver Gase und Dämpfe
im Vordergrund, die hinreichend wasserlöslich und
mit hinreichender Geschwindigkeit biologisch ab-
baubar sind. Bei organischen Lösemitteln reicht der
typische Konzentrationsbereich bis etwa 0,5 g/m3 or-
ganischer Kohlenstoff, in kurzzeitigen Spitzen bis
etwa 1 g/m3. Die Verfahren dienen der Minderung
von Emissionen, die aufgrund ihres Wirkungscha-
rakters potenziell gesundheitsgefährdend, umweltge-
hrdend oder belästigend sind.
Die Richtlinie vermittelt einen Überblick über die
verfahrenstechnischen Grundlagen, die Auslegung
und die konstruktive Ausführung der Anlagen, die
Verfahrensvarianten und deren Betrieb sowie typi-
sche Anwendungsbeispiele.
Typische Anwendungsbeispiele r Biotricklingfil-
terverfahren findet man insbesondere bei komplexe-
ren Abgasgemischen aus hydrophilen und lipophi-
len Abgaskomponenten, wie sie beispielsweise in
der Grundwassersanierung, Harz- und Kunststoffin-
dustrie, Keramikindustrie, Nahrungs- und Genuss-
mittelherstellung sowie in der Nutztierhaltung auf-
treten. Auf die für den Bau und Betrieb der Anlagen
insbesondere geltenden Gesetze, Verordnungen,
Verwaltungs- und sonstigen Vorschriften sowie die
technischen Regeln wird hingewiesen (siehe
Schrifttum).
2 Begriffe
Für die Anwendung dieser Richtlinie gelten die fol-
genden Begriffe:
Anmerkung: Es werden in dieser Richtlinie auch die in der
Verfahrenstechnik üblichen englischen Fachbegriffe verwen-
det.
Abbau (Katabolismus)
Mineralisierung des Schadstoffs durch mikrobielle
Prozesse unter Gewinnung von Energie durch die
etablierte Biozönose
Abbaurate
in g/(g Trockensubstanz h)
biologische Umsatzgeschwindigkeit eines einzel-
nen Schadstoffs oder eines Schadstoffgemischs
durch eine etablierte Biozönose
Abgas (Abluft)
Trägergase mit den festen, flüssigen oder gasförmi-
gen Emissionen [in Anlehnung an TA Luft, Nr. 2.4]
Abscheidegrad ()
Verhältnis des im Biotricklingfilter abgeschiedenen
Massenstroms an Abluftinhaltsstoffen zum eintre-
tenden Massenstrom an Abgasinhaltsstoffen mrein
im Abgas ̇ h entsprechend der Beziehung
roh rein
roh
m m
m
 
Absorbens (Absorptionsmittel, Waschflüssigkeit)
im Allgemeinen Wasser mit gegebenenfalls zuge-
setzten Nährsalzen sowie suspendierten Mikroorga-
nismen
Absorption
selektive Abtrennung einer oder mehrerer Kompo-
nenten aus Gasgemischen durch Waschen mit ei-
nem Waschmedium
Anmerkung: Man unterscheidet die physikalische Absorption,
für deren Beurteilung die physikalische Gleichgewichtskurve
als Grundlage dient, und die chemische oder biochemische Ab-
sorption, bei der Absorptiv (der zu absorbierende Stoff) und
Absorbens miteinander reagieren und eine Stoff-umwand-
lung stattfindet [27, 28].
Adaptation (biozönotische Adaptation)
Anpassung der Lebensgemeinschaft der Mikro-
organismen ( Biozönose) an die Gesamtheit aller
Milieufaktoren
摘要:

本技术标准 VDI 3478 Blatt-2 E 2025-11 针对生物废气净化中的生物滴滤器系统,提供了全面的设计、操作、性能评估及排放控制指南。该标准适用于工业废气处理领域,涵盖含氮、含硫及挥发性有机化合物的生物降解过程,重点阐述了生物滴滤器的填料选择、营养供给、pH/温度控制、压降管理及微生物膜维护等关键技术参数。通过明确测试方法与验收准则,本文件帮助工程技术人员优化去除效率,减少二次污染,并确保符合德国及欧盟的环保法规要求。对于从事废气治理、环保设备设计及合规审核的专业人士而言,该标准

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作者:潇湘夜雨 分类:国际标准 价格:24星币 属性:52 页 大小:1.81MB 格式:PDF 时间:2026-08-28

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